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Kniespezialist macht Talenten bei Olympischen Jugendspielen Beine

Tips – 18. Januar 2012, Linz/Innsbruck

Seit 2008 agiert Jürgen Barthofer größtenteils in seiner Freizeit als Teamarzt beim Österreichischen Skiverband. Noch bis 22. Jänner ist der Unfallchirurg am AUVA-Unfallkrankenhaus Linz bei den ersten Olympischen Jugendspielen in Innsbruck im Einsatz.

Unter den 1059 weiblichen und männlichen Athleten im Alter von 14 bis 18 Jahren aus 70 Nationen von fünf Kontinenten sind 81 Österreicher. Und die wollen bestens vorbereitet und am Wettkampftag in Bestform sein. „Zum ersten Mal in ihrer Karriere erhalten die Jungsportler medizinische und physiotherapeutische Betreuung, wie sie üblicherweise auch die erwachsenen Wintersportprofis genießen“, wohnt der Kniespezialist im Olympischen Dorf Tür an Tür mit den Sportlern. Dort betreut er bei Beschwerden die ÖSV-Athleten in einem eigenen Behandlungsraum.

„Das erste Zusammentreffen mit den ambitionierten österreichischen Wintersportlern sowie dem rotweißroten Betreuerteam fand bei einer Kick-Off-Veranstaltung zu Jahresbeginn im Salzburger Abtenau statt. Vor Ort waren auch Ski-Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer, Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comitès, und Maskottchen Yoggl.

Zum ersten Mal in ihrer Karriere erhalten die Jungsportler medizinische und physiotherapeutische Betreuung, wie sie üblicherweise auch die erwachsenen Wintersportprofis genießen.

JÜRGEN BARTHOFER

Internationale Erfahrung

Seinen ersten Auftritt auf der internationalen Bühne legt Jürgen Barthofer bei den Jugendspielen im „Heiligen Land Tirol“ nicht hin. Bei Olympia 2010 im kanadischen Vancouver, wo er die Skispringer und Nordischen Kombinierer unter seinen Fittichen wusste, stand der gebürtige Steirer ebenso seinen Mann, wie bei den ersten Olympischen Sommerspielen der Jugend in Singapur im August 2010.

4,6 Millionen Versicherte

Dass Barthofer beruflich in einer Organisation enormer Größe engagiert ist, kommt ihm in seiner Arbeit beim ÖSV zugute. Mehr als 4,6 Millionen Menschen sind bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Davon 1,2 Millonen Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 1,4 Millionen Schüler, Studenten und Kindergartenkinder sowie 440.000 Selbstständige. Die AUVA-Landesstelle Linz betreut die rund 780.000 oberösterreichischen Versicherten. Bestmögliche Behandlung erfahren die Patienten in den Unfallkrankenhäusern und Rehabilitationszentren. Als soziale Unfallversicherung finanziert die AUVA ihre Aufgaben aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Vorrangige Kernaufgabe ist die Prävention. Die Vermeidung von Unfällen und die Vorbeugung gegen Berufskrankheiten senken am wirksamsten die Kosten für die Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Autor: REINHARD SPITZER

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