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Kein Kulm-Flug in der Verletzungs-Pause

www.oesv.at – 09. Januar 2009

So hatte sich Marco Pichlmayer, im Vorjahr immerhin Gewinner des B-Weltcups, den Verlauf der heurigen Saison wohl nicht vorgestellt. Vergeblich suchte man ihn nach den Übersee-Bewerben in den Spitzenrängen beim Continental-Cup in Eisenerz. Der Steirer war zwar dort, und "top in Form", musste nach dem ersten Trainingstag aber verletzungsbedingt das Handtuch werfen.

Probleme

"Nach dem ersten Sprung ist das gleiche Problem aufgetreten, das ich schon in Kanada hatte. Muskelpartien haben einen Nerv geklemmt und ich konnte mich wie bei einem Hexenschuss einfach nicht mehr bewegen." Abseits der Kombination hatte er zudem auf eine Möglichkeit gehofft, beim Einfliegen der Kulmschanze dabei zu sein. Was für ihn als Bad Mitterndorfer einen besonderen Reiz gehabt hätte: "Da hätte ich mich schon drüber getraut." Das Risiko, die Verletzung nicht ordentlich auszuheilen, war aber dann doch zu groß. "Was sind schon zwei, drei Wochen Pause im Vergleich zu zehn Jahren, die meine sportliche Karriere noch dauern kann", rechnet Pichlmayer vor.

Ziel

Das nächste Ziel ist schon gesteckt: Nach Rücksprache mit ÖSV-Arzt Jürgen Barthofer will er dieses Wochenende wieder zu trainieren beginnen.

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