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Operation zum Erhalt
des vorderen Kreuzbandes

(Internal Brace Technik = „innere Schienung“)

Diese neuartige und vielversprechende Technik kann innerhalb der ersten 3−4  Wochen nach dem Unfall bei Ausrissen des vorderen Kreuzbandes vom Oberschenkelknochen angewandt werden.

Dabei wird nach Stimulation der körpereigenen Heilungsmechanismen durch Mikrobohrungen das Kreuzband mit Zugfäden an die Ausrissstelle gespannt. Zusätzlich wird durch einen ca. 3 mm starken Bohrkanal ein dünnes Kunststoffband zur inneren Schienung und Sicherung der Nahtfäden eingezogen und mit Ankern fixiert. In den ersten 6−12 Wochen soll es dann zu einem Anheilen des Kreuzbandes am Knochen kommen.

Im Anschluss an diese Phase kann die Vollbelastung wieder aufgenommen und damit eine deutliche Verkürzung der Rehabilitationszeit erreicht werden (bei der herkömmlichen Technik 6-12 Monate).

Außerdem werden bei dieser Methode Nervenstrukturen im verletzten Kreuzband erhalten, die für den Erhalt der Tiefensensibilität und die Versorgung der Oberschenkelmuskulatur wichtig sind.

Die dreidimensionale Struktur des natürlichen Kreuzbandes kann ferner durch einen Kreuzbandersatz mit einer Sehne nie in diesem Ausmaß erreicht werden.
Weltweit wurden bereits auch Olympiasportler mit dieser Technik erfolgreich behandelt.

 

Vortrag "The InternalBrace™ Concept in Knee Ligaments"
Mitschnitt eines Vortrages von mir zum Thema Kreuzbanderhaltende Operation bei einem Internationalen Kniekongress in München 2016 (in Englisch)



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